Und fröhlich blüht der Antisemitismus

Nach längerem mal wieder ein YouTube-Video von mir. Zu diesem Thema konnte ich einfach nicht schweigen.

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Ein Richter richtet recht

Von Boris T. Kaiser

Die deutsche Öffentlichkeit hat einen neuen Helden. Richter Stephan Zantke tut, was nach allgemeinem Gerechtigkeitsempfinden jeder Richter tun sollte. Er wendet das Recht an.

Einen libyschen Intensivtäter verurteilte er – trotz deutlich milderer Forderung der Staatsanwaltschaft – zu einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren. Mohamed F. hatte in einem Asylbewerberheim teure Schäden angerichtet, einen Mitarbeiter mit einem Messer angegriffen, ein siebenjähriges Kind im Supermarkt mit einer Bierflasche beworfen, Polizisten bespuckt und Frauen als „Nazi-Hure“ und „Scheißdeutsche“ bezeichnet. Auch vor Gericht beschimpfte er seine Wahlheimat, was schließlich zu der schlagzeilenträchtigen Frage des Richters führte: „Wenn es bei uns so scheiße ist, warum sind Sie dann hier?“

Meinen kompletten Artikel für Junge Freiheit Online gibt es hier:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/ein-richter-richtet-recht/

 

Mannheim: Einer Stadt wird’s zu bunt

Von Boris T. Kaiser
In Mannheim war man stets stolz darauf, eine bunte, multikulturelle, urbane mittlere Großstadt zu sein. Zwar war man immer ein bißchen das Schmuddelkind im Vorzeigeland Baden-Württemberg, aber gerade das, so redete man sich ein, machte den Charme der City aus. Arm, aber irgendwie sexy. Ein bißchen wie Berlin. Nur ohne Reichstag, coole Clubs und Touristen. Problemviertel gab es für Politik und Regionalmedien allenfalls mit dem Zusatz „sogenannte“ – allen Kriminalitätsstatistiken und Integrationsverweigerungen der seit Generationen hier lebenden Einwanderer zum Trotz.
 
Meinen Kompletten Text zum Thema jetzt auf JUNGE FREIHEIT ONLINE lesen:
 

Mit Fingerfarben gegen Islamismus

Mit der Eröffnung der Weihnachtsmärkte ist dieser Tage auch die Terrorangst wieder ins Bewußtsein der Deutschen gerückt. Die Poller und Betonsperren gleichen Mahnmalen für all die Opfer des islamistischen Terrors, die Deutschland in den vergangenen Jahren zu beklagen hatte. Quasi vor die Haustür gestellt wurden uns diese Mahnmahle von Angela Merkel, der Hohepriesterin für „politische Schönheit“ und ihren, jegliche Mahnung der Vernunft wegklatschenden Refugees-Welcome-Jüngern.

Zwar weiß jeder, daß die aufgestellten antiislamistischen Schutzwälle neue Anschläge kaum verhindern werden, aber man will zumindest das Gefühl haben, alles getan zu haben, was man tun konnte, beziehungsweise, im Rahmen der politischen Korrektheit, tun durfte. Der Volksmund nennt die rechteckigen Bauklötze längst „Merkel-Lego“, was von einer geradezu fatalistischen Leichtigkeit zeugt, die mittlerweile weite Teile der Bevölkerung erfaßt hat. Die Flucht in den Zynismus ist der erste Vorbote der Resignation.

Weiterlesen auf der Internetseite der Jungen Freiheit:

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/mit-fingerfarben-gegen-islamismus/

Hau den Lindner

Für die JUNGE FREIHEIT kommentiere ich in dieser Woche den medialen Shitstorm gegen Christian Lindner:

Nach dem Abbruch der Koalitionsverhandlungen hatte man sich medial schnell auf einen Alleinschuldigen für das Scheitern des politischen Lieblingsprojektes vieler Journalisten geeinigt. Christian Lindner sollte der Übeltäter sein, der, in einem Anfall von Profilneurose und egoistischer Parteitaktik, das sich stramm auf Jamaika-Kurs befindende Schiff zum Kentern brachte. Absichtlich und lange geplant, so der Vorwurf.

Als Beleg hierfür diente eine Grafik, mit dem Lindner-Zitat „Lieber nicht regieren als schlecht regieren“, die die FDP bereits wenige Momente nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche in den sozialen Netzwerken verbreitete. Daß man glaubt, eine solche Grafik, wie sie heute jeder Grundschüler in zwei Minuten erstellen kann, müßte von langer Hand vorbereitet sein, zeigt, daß das Internet für viele deutsche Journalisten offenbar tatsächlich immer noch Neuland ist.

Weiterlesen auf jungefreiheit.de

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/hau-den-lindner/

Eine Wahrheit zuviel

Mein neuer Beitrag für die „Junge Freiheit“:

„Karl Lagerfeld ist unter den Modeschöpfern das, was Harald Schmidt lange Zeit unter den TV-Entertainern war. Einer der letzten Dinosaurier der absolut freien Rede. Dank seines Charmes und seiner besonderen Fähigkeit, selbst die größten Gemeinheiten und unangenehmsten Wahrheiten augenzwinkernd und punktgenau bissig zu formulieren, hat ihm die heute sonst so leicht zu empörende Öffentlichkeit vieles durchgehen lassen, für das jeder andere mit Shitstorm, Boykottaufrufen und „Berufsverbot“ bestraft worden wäre.

Zwar hat ihm sein leidenschaftliches „Fat Shaming“ („Dicke Muttis finden dünne Models häßlich“) schon mal eine Anzeige feministischer Aktivistinnen eingebracht, im realen Mainstream der Mehrheitsgesellschaft galt er aber stets als scharfzüngiger Meister der Pointe, den man dafür schätzte, daß er sagt, was er denkt, und denkt, was er sagt.“

Ganzen Artikel lesen auf JUNGE FREIHEIT ONLINE

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2017/eine-wahrheit-zuviel/

Castrating The Marks! Mein öffentliches Wiedersehen mit Vince Russo

(Von Boris T. Kaiser)

Mal was weitgehend unpolitisches: Mein Auftritt im Podcast meines guten Freundes, dem ehemaligen Head Writer der WWE (vormals WWF) und Mastermind hinter der legendären „Attitude Era“, Vince Russo, aus dem Sommer diesen Jahres. Bisher gab es die Video-Version nur exklusiv für zahlende Brand-Mitglieder des „Relm Networks“. Jetzt gibt es die Ausgabe der „Castrating the Marks“ Show, in der ich Zu gast war, gratis! für alle auf YouTube. War sehr lustig. Und ein bisschen politisch ist es dann doch geworden… ;)))