Studie: Radikal-islamisch in der dritten Generation

Von Boris T. Kaiser

Acht Prozent der moslemischen Schüler gaben bei einer Umfrage in Niedersachen zu, die gewaltsame Ausbreitung des Islamischen Staats zu befürworten. Auch für Terroranschläge gab es Sympathien. Die Umfrage ist Teil der in der vergangenen Woche veröffentlichten Studie zur Zuwandererkriminalität, die schon für Furore sorgte, noch bevor das Augenmerk der Öffentlichkeit auf den Punkt mit den IS-Fanboys an den deutschen Schulen fiel. Die Befragung fand übrigens schon 2015 statt, war aber lange – wie so vieles, das „die Bevölkerung verunsichern würde“ – nicht öffentlich präsentiert worden.

Von 10.638 Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9, gaben lediglich 500 an, islamischen Glaubens zu sein. Von diesen gingen nur 280 auf die betreffenden Aussagen ein. Darüber, wie das Ergebnis an einer Schule mit überwiegend moslemischem Schüleranteil ausfiele, kann nur spekuliert werden.

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