Goodbye My Friends

Boris T. Kaiser

12241682_947965091953904_5484936095056830988_nJetzt wird’s richtig lustig: Internetblockwart und #KeinGeldFuerRechts -Initiator Gerald Hensel verlässt die Werbeagentur „Scholz & Friends“. Natürlich auf eigenen Wunsch und nicht etwa weil ihm antisemitische Tweets selbst bei seinen treuesten „Friends“ das Genick gebrochen hätten. Zu den Antisemitismus-Vorwürfe twitterte der Fan der gepflegten Gulag-Sprache:

„Ich habe schon einiges an Widerlichkeiten gesehen. Aber aus 22K politischen Tweets die rauszuziehen, die mich als Antisemit zeichnen: Wow“.

Ja, wie kann man es nur wagen, jemanden der ganzen Blogs „den Geldhahn zudrehen“ will, nur weil ihm dort nicht alle Artikel und Autoren gefallen, auf ein paar Tweets reduzieren die ihn, wie er selbst schreibt, als Antisemiten zeichnen.

Trotz der (freiwilligen!) Beendung seines Arbeitsverhältnis, ist sich Hensel sicher: „Ich habe alles richtig gemacht!“

Vom Ego Gerald Hensels könnte sich selbst Donald Trump noch eine gewaltige Scheibe abschneiden.

Seine völlig nach hinten losgegangene Aktion bezeichnet der vermeintliche Werbe- und Kommunikationsfachmann als so erfolgreich, dass er sich „für zukünftige Ideen selbst freier machen muss“ und seinen Arbeitgeber auch. Mit anderen Worten: Jetzt, da der überzeugte Denunziant keinen Job mehr hat, kann er sich endlich ganz in Ruhe radikalisieren.

Dabei möchte er sich nun um das Thema „manipulative Knoten“ kümmern, deren Interesse darin bestehe, „dass Menschen dauerwütend sind“.

Wir „Rechtspopulisten“ werden also noch viel von unserem Hensel hören. Bis dahin kann man ihm, im Geiste der Weihnacht, nur ein Bibel-Zitat mit auf den Weg geben:

„Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst du nicht?“
(Matthaues 7:3)

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Ein Gedanke zu “Goodbye My Friends

  1. sep06cesar compañeros.. a los que somos padres y de nosotros dependen otros es complejo no recibir sueldo por las responsabilidades ec;oimncas&#8230ocreo honestamente que la desicion la meditemos con nuestras familias para saber si ellos estan dispuestos a apretarse el cinturon..estoy de acuerdo con el comentario anterior en el sentido que podemos despues de 15 dias quedarnos con la ultima propuesta de la empresa..y perder mas que ganar…

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