Leben und sterben lassen

Kleiner Auszug aus meinem neuen Text auf der Achse des Guten:

„Der Fall des Piratenpolitikers Gerwald Claus-Brunner ist symptomatisch für eine Stadt, in der Toleranz vor allem Gleichgültigkeit bedeutet. In Berlin soll jeder nach seiner Fasson selig werden, wie es einst schon der Preußenkönig Friedrich der Große formulierte. So handhaben es sowohl die alteingesessenen wie auch die Wahlberliner heute noch. Jeder soll machen, was er will. Sexuell, religiös, kulturell und politisch. Solange er nicht rechts ist, versteht sich. Hätte der Killer-Pirat auf seiner Sackkarre Plakate der AfD durch die Stadt transportiert, wäre er mit Sicherheit nicht unbehelligt geblieben.

Ansonsten aber ist Berlin nach allen Seiten so offen, dass es zieht. Männer, die mehrere Frauen in Burkas im Schlepptau haben, tragen hier genauso zum kulturell vielfältigen Stadtbild bei wie Drogenumschlagplätze mit minderjährigen Strichern. In Berlin ist man sehr stolz darauf, dass jeder tun und lassen kann, was ihm gefällt. Zwar wollen in der Stadt immer weniger Leute arbeiten, aber auch das ist ok, solange irgendwer im Rest der Republik zahlt und immer genug Döner und Dosenbier auf den Tisch kommen. In der Hauptstadt suhlt man sich geradezu im Sumpf der Toleranz und dem Gefühl, dass alles gut wäre, wenn nur die ganze Welt so wäre wie Berlin.“

Zum ganzen Beitrag geht’s hier:

http://www.achgut.com/artikel/berlin_leben_und_sterben_lassen

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s