Mein Geständnis: Ja, ich bin ein Islamhasser

Von Boris T. Kaiser

10464347_10206232520682801_847206619555165244_nSchon der Name der Studie ist schlagzeilentauglich. „Die enthemmte Mitte“ nennt die Universität ihre kürzlich veröffentlichte Studie. Neben einer Neigung zum Autoritären und einer zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft glauben die „Wissenschaftler“, eine wachsende Islamfeindlichkeit in Deutschland festgestellt zu haben. Vor allem in den letzten 2 Jahren soll diese deutlich zugenommen haben. Ein Grund hierfür könnte, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, die vielen islamistischen Terroranschläge in der besagten Zeit sein. Ein paar Beispiele gefällig? 

24. Mai 2014, Belgien: Anschlag auf das Jüdische Museum in Brüssel: (4 Tote)

18. November 2014, Israel: Anschlag auf eine Synagoge (1 Toter, 5 Verletzte)

16. Dezember 2014, Pakistan: Terroranschlag auf eine Schule (148 Tote)

7. Januar 2015, Frankreich: Anschlag auf die Redaktion des Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ (12 Tote)

18. März 2015, Tunesien: Anschlag in Tunis (27 Tote, 50 Verletzte)

2. April 2015, Kenia: Anschlag auf die Garissa University College (148 Tote)

27. April 2015, Bosnien und Herzegowina: Attentat mit Schusswaffe auf eine Polizeistation (1 Toter, 2 Verletzte) 

26. Juni 2015,  Tunesien: Anschlag in Port El-Kantaoui (39 Tote, 39 Verletzte)

26. Juni 2015, Somalia: Sprengstoffanschlag in Leego (ca. 50 Tote, mind. 1 Verletzter)

26. Juni 2015, Kuwait: Anschlag auf eine Moschee (26 Tote, 227 Verletzte) 

10. Juli 2015, Somalia: Anschlag in Mogadischu (22 Tote, 20 Verletzte) 

17. Juli 2015, Nigeria: Anschlag in Gombe (49 Tote) 

20. Juli 2015, Türkei: Anschlag auf eine Veranstaltung in Suruç (34 Tote, etwa 76 Verletzte) 

21. August 2015, Belgien: Anschlag im Thalys-Zug 9364 (ca. 2 Verletzte)

10. Oktober 2015, Türkei: Anschlag auf eine Demonstration der Opposition in Ankara (102 Tote, etwa 500 Verletzte)

31. Oktober 2015, Ägypten, Saudi-Arabien, Russland: Anschlag auf einen russischen Passagierjet (224 Tote) 

13. November 2015, Libanon: Anschlag in Beirut (43 Tote, 239 Verletzte) 

13. November 2015, Irak: Anschlag in Bagdad (18 Tote, 41 Verletzte) 

13. November2015, Frankreich: Anschlagsserie in Paris (130 Tote, 352 Verletzte) 

18. November 2015, Bosnien und Herzegowina: Attentat in Sarajevo (2 Tote, etwa 5 Verletzte) 

20. November 2015, Mali: Anschlag auf das Radisson Blu Hotel in Bamako (19 Tote, 9 Verletzte) 

2. Dezember 2015, USA: Terroranschlag auf eine gemeinnützige Einrichtung für Behinderte in San Bernardino (14 Tote, 21 Verletzte) 

14. Dezember 2015, Israel: Hamas-Fahrer überfährt mehrere Passanten (9 Verletzte)

2. Januar 2016, Indien: Terrorangriff auf die Pathankot Air Force Station (7 Tote, Verletzte Anzahl unbekannt)

12. Januar 2016, Türkei: Terroranschlag in Istanbul (12 Tote, 13 Verletzte)

14. Januar 2016, Indonesien: Anschläge auf ein Einkaufszentrum in Jakarta (7 Tote, 10 Verletzte)

15. Januar 2016, Somalia: Anschlag auf eine afrikanische Friedenstruppe (etwa 40 Tote)

16. Januar 2016, Burkina Faso: Überfall mit Geiselnahme in Hotel (etwa 28 Tote, ca. 56 Verletzte)

20. Januar 2016, Pakistan: Anschlag auf die Universität Charsadda (etwa 19 Tote, etwa 50 Verletzte)

21. Januar 2016, Somalia: Anschlag in Mogadischu (etwa 20 Tote, ca. 35 Verletzte)

21. Januar 2016, Ägypten: Anschlag auf ein Wohnhaus in Kairo (etwa 6 Tote, etwa 20 Verletzte)

26. Februar 2016, Somalia: Anschlag auf das Somali Youth League Hotel in Mogadischu (mindestens 20 Verletzte)

Ende Februar 2016, Deutschland: Messerattacke auf einen Polizisten in Hannover (1 Verletzter)

4. März 2016, Jemen: Schusswaffen-Attentat auf ein Altenheim (16 Tote)

8. März 2016, Israel: Anschlag in Tel Aviv (1 Toter, 12 Verletzte)

9. März 2016, Israel: Anschlag in Jerusalem (1 Toter, 14 Verletzte)

13. März 2016, Elfenbeinküste: Anschläge in Grand-Bassam (mindestens 8 Tote, mindestens 33 Verletzte)

19. März 2016, Türkei: Bombenanschlag in Istanbul (mindestens 5 Tote, etwa 36 Verletzte)

22. März 2016, Belgien: Terroranschläge in Brüssel (mindestens 38 Tote, etwa 340 Verletzte)

25. März 2016, Irak: Selbstmordanschlag nach Fußballspiel (mindestens 40 Tote, etwa 105 Verletzte)

27. März 2016, Pakistan: Terroranschlag in Lahore (mindestens 70 Tote, weit über 300 Verletzte)

4. April 2016, Irak: Anschlagsserie in verschiedenen Landesteilen (mindestens 20 Tote, mindestens 70 Verletzte)

18. April 2016, Israel: Anschlag auf einen Bus in Jerusalem (etwa 21 Verletzte)

19. April 2016, Afghanistan: Anschlag in Kabul (mindestens 64 Tote, mindestens 340 Verletzte)

20. April 2016, Deutschland: Anschlag in Essen (3 Verletzte)

30. April 2016, Irak: Anschlag in Bagdad (mindestens 14 Tote, etwa 40 Verletzte)

11. Mai 2016, Irak: Anschlagsserie in Bagdad (mindestens 86 Tote, mindestens 120 Verletzte)

15. Mai 2016, Irak: Anschlag in Tadschi nahe Bagdad: Sprengstoffanschlag auf eine Gasfabrik (11Tote, 14 Verletzte)

15. Mai 2016, Jemen: Anschlagsserie im Jemen: (31 Tote, etwa 60 Verletzte)

17. Mai 2016, Irak: Anschlagsserie in Bagdad (mindestens 70 Tote, etwa 150 Verletzte)

23. Mai 2016, Syrien: Anschlagsserie in Tartus und Dschabla (mindestens 150 Tote, etwa 200 Verletzte)

30. Mai 2016, Irak: Anschlagsserie in Bagdad (20 Tote, etwa 50 Verletzte)

9. Juni, 2016, Irak: Autobombenanschlag in Bagdad (15 Tote, 50 Verletzte)

11. Juni 2016, Syrien: Anschlag am Schrein Zainab bint Alis (mindestens 20 Tote)

12. Juni 2016, USA: Attentat auf einen Schwulenclub in Orlando (49 Tote, mindestens 53 Verletzte)

13. Juni 2016, Frankreich: Terroranschlag in Magnanville (Messerangriff auf Polizist, Polizeisekretärin) (2Tote)

Diese unvollständige Auflistung alleine wäre ein einleuchtender und guter Grund, warum immer mehr Menschen der Terror-Religion Islam weniger wohlwollend gegenüberstehen. Vielleicht ergibt sich die von den Machern der Studie und vielen Journalisten konstruierte Radikalisierung und zunehmende Islamfeindlichkeit der Deutschen aber auch mal wieder ganz einfach aus der Art und Weise, wie die Menschen befragt wurden. So gab jeder zweite Befragte an, sich durch die Muslime manchmal „wie ein Fremder im eigenen Land zu fühlen“, heißt es in der Studie. Vor 2 Jahren seien es noch noch 43 Prozent und 2009 etwa 32,3 Prozent gewesen. Auf die Idee, dass an dem Gefühl, sich fremd im eigenen Land zu fühlen, vielleicht weniger eine Radikalisierung der deutschen Noch-Mehrheitsgesellschaft, sondern vielmehr ganz einfach ein klarer Menschenverstand von Leuten, die mit offenen Augen durch ihr Land gehen, liegen könnte, kommen Forscher und Islamversteher-Journalisten nicht.

Wenn sich jemand in den monokulturellen islamischen Vierteln der deutschen Städte nicht fremd im eigenen Land fühlt, dann höchstens, weil er die rot/grüne Realitätsverweigerer-Brille aufhat oder, weil er als ortsansässiger im Problemviertel aufgewachsener Minderheitsdeutscher nie aus seinem Ghetto herausgekommen ist und deshalb sein Land nie anders kennengelernt hat. Wer, wie ich, viel im Nachtleben unterwegs ist, wird auch schon festgestellt haben, dass es in letzter Zeit immer häufiger zu Ansammlungen äußerst aggressiv wirkender, sich oft im Clinch miteinander befindender, Arabergruppen kommt. Auch dies löst bei einem normalen  oder zumindest noch nicht völlig dem politisch korrekten Gutmenschen-Wahn verfallenen Deutschen nicht gerade Gefühle der heimischen Geborgenheit aus.

Viele Deutsche begegnen dem Islam also wohl eher mit einer gesunden und nachvollziehbaren Skepsis, als dass sie besonders eifrige „Islamhasser“ wären. Manch ein Religionskritiker unter den Deutschen wird sich vielleicht auch das Recht herausnehmen, den Islam genauso kritisch zu betrachten wie jede andere Religion.

Was mich persönlich angeht, muss ich gestehen: Ja, ich hasse den Islam. Ich hasse ihn genauso sehr, wie ich den Kommunismus oder den Faschismus hasse. Ich hasse ihn so sehr, wie ich jede freiheits- und menschenfeindliche Ideologie hasse, die unzählige Tote auf dem Gewissen hat. Wenn im Namen einer Religion dutzende friedlich feiernde Menschen getötet und verletzt werden, nur weil sie homosexuell sind, wenn unschuldige Fußballfans, Konzertbesucher und Menschen in Straßencafés oder einfache Passanten zum Opfer von wilden Mörderbanden werden, allein weil sie es wagen, Freude am Leben zu haben, dann löst das in mir nicht nur eine gewisse Skepsis gegenüber der Weltanschauung aus, auf die all diese Morde zurückgehen, sondern, da bin ich ganz offen, blanke Wut. Es macht mich auch wütend, wenn Mädchen und junge Frauen aus muslimischen Familien zum Opfer sogenannter Ehrenmorde werden, nur weil sie im Westen einen westlichen Lebensstil leben. Die Religion, auf deren Fundament all dieser alltägliche Terror erbaut ist, gehört vielleicht leider zu Deutschland, aber sie sollte eigentlich nicht zu einem freien Land wie dem unseren gehören. Der Islam lässt sich weder mit unserer Lebensart noch mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung vereinbaren.

Die Selbstverständlichkeit, dass ich zwar den Islam nicht aber alle Muslime hasse, muss ich hier nicht extra betonen. Ich habe aber auch keine Lust, den Anwalt für Leute zu spielen, die stur einer überkommenen Kultur anhängen und jede Fähigkeit zur Selbstkritik vermissen lassen.

Das Beruhigungsmittel, mit dem wir uns alle gerne trösten und illusionieren, ist die „friedliche Mehrheit“. Aber auch diese vermeintlich friedliche Mehrheit ist mehrheitlich antisemitisch und oft auch nur solange friedlich, bis die Tochter keinen Deutschen datet oder der Sohn sich nicht als homosexuell outet.

Deshalb sollten wir die Fehler der Vergangenheit, gerade im Zuge der Asylkrise, nicht wiederholen und eine Ausbreitung dieser Ideologie so weit wie möglich, mit allen demokratischen Mitteln, verhindern. Denn eines muss uns bewusst sein: Die, die da kommen, wollen vielleicht ein besseres Leben und sozialen Wohlstand, was viele dieser Leute aber auch wollen, ist neuer Lebensraum im Westen für den Islam. Wenn es in deutschen Schwimmbädern und öffentlichen Einrichtungen vielerorts Geschlechtertrennung nach islamischem Ritus gibt, wenn muslimische Schüler ihren weiblichen Lehrerinnen und Mitschülern nicht die Hand geben und dieses Respektlosigkeit von uns als „kulturelle Eigenart“ akzeptiert wird, oder wenn wir in den Asylunterkünften mittlerweile Christenverfolgung und Gewalt gegen Jesiden auf deutschem Boden erleben, dann sind wir in Sachen Islamisierung mal wieder einen fatalen Schritt weiter. Damit muss Schluss sein. Dieses Land braucht vielleicht eine ganze Menge, aber auf keinen Fall braucht es noch mehr Islam.

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10 Gedanken zu “Mein Geständnis: Ja, ich bin ein Islamhasser

  1. Mutiger Artikel. Und sachlich nachvollziehbar argumentiert. Da wird kein Apologet gegen ankommen, ohne die üblichen Rassismus-Nazi-Parolen nutzen zu müssen.

    Die rotgrünen Apologeten sind selber interessanterweise genauso islamophob wie alle anderen auch. Wenn sie selber neben Mohammedanern wohnen, ziehen sie meist schnell weg, wie Jan Fleischhauer es beschreibt. „Links reden -rechts handeln“ lautet das Prinzip.

  2. Treffender Artikel.
    Der Islam kann und darf nicht zu Deutschland oder Europa gehören.
    Islamfeindlichkeit sollte deshalb aus den erwähnten Gründen als hier Menschenrecht gelten.

  3. Super Kommentar! „Ich hasse den Islam!“ sollte als Statement genauso selbstverständlich sein, wie „ich hasst den Nationalsozialismus!“

  4. „Die Selbstverständlichkeit, dass ich zwar den Islam nicht aber alle Muslime hasse, muss ich hier nicht extra betonen.“
    Eine Selbstverstaendlichkeit ist das noch lange nicht. Ich hatte gestern eine Diskussion um genau dieses Thema und mir wurde genau der Zusammenhang nahegelegt. Fuer den Gespraechspartner war die Unterscheidung zwischen Islam und Moslems Wortklauberei.

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