Jeder Jeck ist anders – Silvester upp kölsch

Von Boris T. Kaiser

12241682_947965091953904_5484936095056830988_nIn Köln ist in der Silvesternacht genau das eingetreten, wovor angebliche Rechtspopulisten seit Monaten warnen: Das hinterwäldlerische Frauenbild und die sexuelle Frustration einer riesigen Horde junger arabischer und nordafrikanischer Männer hat zu massiven sexuellen Übergriffen, de facto Massenvergewaltigungen, auf deutschem Boden geführt. Viele der Frauen wurden obendrein noch bestohlen und ausgeraubt. Wäre man Zyniker, könnte man eventuell denken: Vielleicht hat es in der Medienhauptstadt Köln ja jetzt einmal ein paar von den wackeren Refugees-Welcome-Redakteurinnen getroffen, die bisher jeden, der es wagte, auf die Gefahren der zügellosen Einwanderung, vorwiegend aus rückständigen, gewalt-affinen Machokultur-Ländern hinzuweisen, gnadenlos in die rechtsradikale Ecke geschrieben haben.

Man könnte vielleicht sogar darauf hoffen, dass sich in der Berichterstattung über unsere Gäste oder – wie die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache sagte „Zuwanderung von Menschen, die ein Gewinn für uns alle ist“ -, verändert. Wenn man zudem noch die Entwicklungen und Ereignisse der vorausgegangen Monate in Erinnerung hat, könnte man vielleicht auch fragen, ob der Kölner Dom während der Orgie sexueller Gewalt die Lichter ausgeschaltet oder vielleicht wenigstens die Beleuchtung gedimmt hat. Rund 60 Frauen haben bereits Anzeige erstattet, es dürfte nur ein Bruchteil der tatsächlich betroffenen gewesen sein. 

Bei der Tätergruppe soll es sich um eine Zusammenrottung von rund 1000 arabischen und nordafrikanischen Männern gehandelt haben. 1000 fremdländische Wilde, die über wehrlose Frauen herfallen. Hier ist der Begriff der Invasion keine leere Worthülse mehr, keine Übertreibung, keine polemische Überspitzung zur Verdeutlichung eines politischen Standpunktes. Dies sind tatsächlich Bilder einer Invasion, einer patriarchalischen Kulturinvasion durch den Zustrom Scharen junger Männer, die aus Ländern zu uns kommen, in denen eine Frau nicht viel mehr wert ist als ein Stück Fleisch. Das Szenario am Kölner Hauptbahnhof war eines wie in einem Krieg, wie in einem solchen Krieg, aus dem viele der Männer aus diesen Ländern angeblich geflohen sind. Es war auch keine einmalige, nicht vorauszusehende Eskalation. Medien berichten, dass sich ins Kölner Bahnhofsviertel bei Nacht schon seit Längerem nicht einmal mehr Polizistinnen wagen, aus Angst vor der dort herrschenden Kriminalität.

Die Berichterstattung über den Fall war übrigens wieder einmal hochinteressant und nahm einem schon direkt wieder viel von der Hoffnung, dass sich in den Medien, zumindest nach diesem krassen Vorfall, endlich etwas ändern könnte. „Natürlich wurde darüber berichtet“, mag manch ein Leser jetzt denken, und er hätte Recht, sonst wüssten Sie nichts davon, und ich vielleicht auch nicht. Aber im Vergleich zu dem harten medialen Wind, der in Deutschland gegen friedliche Demonstranten weht, war die Berichterstattung über Vergewaltigungs-Party unserer Neubürger maximal ein Stürmchen im Champagnerglas. Zumindest solange bis, dank den Sozialen Medien, so viele Menschen davon wussten, dass verschweigen keinen Sinn mehr gemacht hätte, und man zu zaghafter Berichterstattung gezwungen war. Die ganz große mediale Empörung über die sexuellen Übergriffe der „Willkommenen“ blieb bis heute genauso aus wie der Aufschrei der Feministinnen. Übrigens nicht nur in Köln, auch in Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart wo sich in der Silvesternacht ähnliche Dinge mit nordafrikanischen Männergruppen, die Jagd auf unschuldige, friedlich feiernde Frauen und Mädchen machten, abspielten.

Man will die Stimmung im neuen Jahr wohl nicht direkt zu sehr hochkochen. Denn wie sagte schon die Kanzlerin in ihrer Neujahrsansprache: „Auch im kommenden Jahr sollten wir gemeinsam alles daran setzen, den Zusammenhalt unseres Landes zu stärken. Er macht unsere Gesellschaft menschlich und erfolgreich.“ Dem will man als Journalist schließlich nicht durch allzu heftiges Herumreiten auf der Realität im Wege stehen. Vielleicht wissen unsere Freunde und Freundinnen von der „Wir-Schaffen-Das“-Presse aber auch ganz genau, dass dies, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nicht der letzte Fall von massiven Übergriffen und Verbrechen durch Kulturbereicherer aus dem nordafrikanischen und arabischen Raum gewesen sein wird, und man will sein ganzes Pulver nicht schon für eine läppische Silvesterparty verschießen. Für’s Erste lebt man auf jeden Fall erst mal weiter nach dem Kölner Motto: Jeder Jeck ist anders und „et hätt noch emmer joot jejange.“

Advertisements

3 Gedanken zu “Jeder Jeck ist anders – Silvester upp kölsch

  1. Topleistung unser freien unabhängigen Presse nach vier Tagen erstmal zu erwähnen bzw.runterzuspielen,der Schuß auf einen Syrer was in meinen Augen auch ein Verbrechen ist der wurde ja in alle Einzelheiten zerlegt.Bloß nichts falsches sagen wegen der Traumen die ja fast alle haben.

  2. Gratulation zu diesem Kommentar. Dem ist absolut nichts mehr hinzuzufügen.
    “ Interessant “ wird es, wenn der Fasching ( Karneval) in die heiße Phase kommt.
    Man darf gespannt sein, was dann so alles versucht wird, um Vorfälle zu vertuschen…

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s