Du sollst kein Patriot sein, außer zur Fußball-WM und eigentlich nicht mal dann…

(BTK)
Wie in Jedem EM- oder WM-Jahr, spätestens seit dem „Sommermärchen“ 2006, findet in der deutschen Öffentlichkeit auch in diesem Jahr wieder eine typisch deutsche Diskussion statt. In der Debatte geht es darum, ob ein solch schwarz/rot/goldener „Party-Patriotismus“ Rassismus und gefährlichen Nationalismus fördert. Auf der einen Seite stehen fröhliche deutsche Fußballfans (häufig mit Migrationshintergrund) die einfach nur Spaß haben, schönen Fußball genießen und sich dabei auf unverkrampfte und im Rest der Welt völlig normale Weise mittels Flaggen, Trikots, und Gesichtsbemalungen zu ihrem Heimatland und dessen Mannschaft bekennen wollen. Auf der anderen Seite stehen ein paar chronische linke Spaßbremsen, die nach dem alten 68er-Motto „Das private ist politisch“, jeden noch so harmlosen privaten Spaß politisieren müssen. Eigentlich wird die ganze „Debatte“ auch nur von letzterer Seite betrieben und der „Gegenseite“ förmlich aufs Auge gedrückt. Wie schon bei den Welt- und Europameisterschaften der vergangenen Jahre ziehen Antideutsche (So nennen sich diese Vögel tatsächlich selbst) los um Fahnen von Autos abzureißen. Allerdings reißen sie die Fahnen nicht einfach nur ab, sie ersetzen sie durch einen „erklärenden“ Flyer, der dem Autobesitzer klarmachen soll, warum diese „politische Aktion“ die in Wahrheit nichts anderes als Diebstahl und Sachbeschädigung ist, dringend notwendig war. Eben deshalb weil „egal welche Motivation diese Fahne habe“, sie „Nationalismus produziere“. Dass es den Fahnen-Abreißern nicht wirklich um die Bekämpfung von Nationalismus sondern, ihrem Antideutschen Namen alle Ehre machend, allein um ihren Hass auf Deutschland geht, erkennt man daran dass sie ausschließlich deutsche Fahnen abreisen und zum Beispiel keine türkischen. Kann natürlich auch einfach schnöde Feigheit sein. Vielleicht trauen sie sich einfach nicht das Auto eines Türken auch nur anzufassen. Zu Recht. Ich habe meine gesamte Jugend fast ausschließlich mit Türken verbracht. Wenn wir da jemanden erwischt hätten, der die Fahne vom Auto eines unserer Freunde abgerissen hätte, hätte dieser „Hurensohn!“ sein blaues Wunder erlebt. Die Deutschen, dass muss man leider sagen, sind oft viel zu verweichlicht.

Vielleicht sollten wir es da alle ein bisschen mehr mit dem guten alten Johnny Cash halten der einmal sagte: „I love the freedoms we got in this country, I appreciate your freedom to burn your flag if you want to, but I really appreciate my right to bear arms so I can shoot you if you try to burn mine.“ Es geht mir persönlich übrigens gar nicht so sehr um das Abreisen der Fahnen und die verquere Meinung dieser Leute. Egal für wie falsch ich sie halte. Was aber eben echt zum Kotzen ist, ist die Selbstverständlichkeit mit der man in linken Kreisen glaubt anderen Leuten seine Meinung aufzwingen zu dürfen. Wer seine Fahne nicht freiwillig entfernt, weil ihn die „Argumentation“ dass man mit einem Deutschlandfähnchen am Auto mit Vollgas auf dem Highway (Um das böse Wort Autobahn zu vermeiden) ins 4. Reich sei, nicht überzeugt, der muss eben gezwungen werden indem man ihm die Fahne einfach abreist. Anschließend bekommt er dann noch einen Zettel mit Leitlinien zu seiner Umerziehung ans Auto geheftet, in der Hoffnung dass der „doofe Deutsche“ doch noch versteht welchen gefallen man ihm mit dem Diebstahl getan hat. Diese Selbstherrlichkeit Arroganz gegenüber Andersdenkenden ist noch nur ein kleines Beispiel dass man nicht überdramatisieren sollte. Wenn es aber ein wenig weiterspinnt und darüber nachdenkt, was wäre wenn diese Leute irgendwann einmal an die Macht kämen, kann einem schon ein wenig Angst und Bange werden. Jeder der von der Richtigkeit seiner eigenen Meinung so sehr überzeugt ist, dass er glaubt das Recht zuhaben andere im „Notfall“ zwingen zu dürfen diese zu übernehmen, ist eine Gefahr für die Demokratie. Ein guter Demokrat sollte immer zumindest im Hinterkopf haben, dass es theoretisch auch möglich sein könnte, dass der Andere Recht hat. Deshalb ist Hass auf den Anderen und seine Meinung unter Demokraten auch unwürdig. Diebstahl und Wandalismus ist etwas für frustrierte Besoffene und kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung.
Man fragt sich: Woher kommt dieser Hass auf den sogenannten deutschen „Party-Patriotismus“ vor allem während großen Sportereignissen. Liegt es vielleicht daran, dass dieser Deutschland von einer Seite zeigt, die die Linken unserem Land und seinem Volk nie zugestehen wollten? Bunt, locker, unverkrampft, fröhlich. Alles Attribute die in der Welt und selbst in Deutschland selbst lange nicht unbedingt als „typisch deutsch“ galten. Diel Linken haben sich an das Feindbild vom Hitler grüßenden, vollgepinkelte Jogginghosen tragenden, ausländerfeindlichen Proleten so gewöhnt, dass ihnen total entgangen ist, dass das Publikum auf den Fanmeilen und vor den Großleinwänden in den Biergärten mittlerweile ein völlig anderes ist. Es ist genauso bunt und vielfältig wie es auch die Nationalmannschaft ist. Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen und sozialen Hintergründen feiern gemeinsam ein Fußballfest und bekennen sich auf positive Weise zu ihrem Heimatland. Aber solch positive Eigenschaften gestehen die grün-roten den schwarz/rot/goldenen nicht zu. Auch dass die Deutschen sich vielleicht einfach nur an dem schönen Fußball, der nach Meinung vieler Experten auch aus dem Ausland seit einigen Jahren der schönste der Welt ist, erfreuen ohne dabei gleich in Welteroberungsfantasien abzudriften, kann man sich in diesen antideutschen Kreisen nicht vorstellen. Geschweige denn dass man sich an dem schönen Fußball der deutschen Nationalmannschaft miterfreuen könnte. Wenn „der Deutsche“ sauer auf „die Italiener“ ist, weil die sich 2006 zu Titel gemogelt haben, kann das nur an der rassistischen Grundhaltung der Deutschen liegen die durch den Fußball zum Leben erweckt wird. Das es vielleicht auch einfach an einem gewissen Verständnis von Gerechtigkeit und der Liebe zu schönen und fairen Fußball liegen könnte trauen die Linken dem „dumpfen Deutschen“ nicht zu. Warum kein Deutscher ernsthaft auf „die Spanier“ sauer ist, obwohl die ebenfalls 2 Mal (allerdings durch absolute überlegenen Fußball) unsere Titelträume haben platzen lassen, konnte mir bisher noch kein Linker schlüssig erklären. Die Linken glauben immer noch die „deutsche Bestie“ bändigen zu müssen, obwohl sie diese schon vor Jahren kastriert haben. Und so haben vom türkischen Gemüsehändler bis zum deutschen Bundesbanker alle ihre Freude am Fußball und der dazugehörigen Party bis auf die Linken. Die deutsche Linke während der Fußball-WM/EM, ist immer so ein bisschen wie die hässlichste Frau im Swingerclub. Alle um sie herum haben Spaß, nur sie sitzt alleine an der Bar und schmollt. Aber immerhin kann sie sich damit trösten, dass sie die moralisch einwandfreiste Schlampe im ganzen FKK-Paradies ist. Die Linke vor allem die deutsche Linke, hat ein generelles Problem mit Spaß. Spaß ist für Linke nur dann okay, wenn er in eine gute politische Aktion eingebunden ist. Ein Solidaritätskonzert für einen politischen Gefangenen, feiern für den Frieden oder zumindest eine Hanfparade muss es schon sein. Einfach nur Spaß haben um des Spaß Willens, während in Afrika noch die Kinder hungern wäre unangebracht. Nun könnte man den Fußball und gerade ein internationales Turnier natürlich tatsächlich für sinnvolle politische Kritik nutzen. Man könnte zum Beispiel das Stadionverbot für Frauen im Iran kritisieren. Aber nein, die Deutschlandfähnchen an den Autos sind das Problem.
Das Politkomitee vom angeblichen „Netz gegen Nazis“ hat auf seiner Internetseite ein paar allgemeine Verhaltensregeln „Do’s and dont’s“ für die WM aufgestellt die ich ihnen Liebe Leser, so sie sie noch nicht kennen sollten, zum Abschluss dieses Artikels, in ihrem Wortlaut nicht vorenthalten möchte:

„Schöne Fußballabende voller Freude über den Erfolg des oder der unterstützten Teams – möglichst, ohne die anderen Teams niederzumachen, denn das tut nicht Not und ist schon ein Schritt in die Abwertungsspirale. Also: „Mein Team ist super!“ und nicht „Mein Team ist besser als Dein Team.“

Merke: Am Ende wird das Superste Team Weltmeister und nicht etwa das Beste.

„Möglichst wenig rassistische, sexistische oder homophobe Klischees beim Beschreiben der Teams. „Die Deutschen“, „die Brasilianer“ oder „die Engländer“ gibt es sowieso nicht und es sind sowieso nur Projektionen. Wenn, dann wären es „deutsche Fußballspieler“, und selbst die sind dann ja noch sehr verschieden.“

Merke: Ein Spiel dauert 90 Minuten. Der Kommentar aus PC-Gründen künftig aber mindestens 5 Stunden.

„Das allgegenwärtige Fähnchenmeer: Seit der Weltmeisterschaft 2006 werden EMs und WMs in Deutschland von einem schwarz-rot-goldenen Fahnen- bzw. Fähnchenmeer begleitet. Dabei sind „Party-Patriotismus“ und zur Schau gestellte Nationalstolz doch gar nicht nötig, um sich an der Leistung des eigenen Teams zu freuen.“

Merke: Wer sich obwohl er Deutscher ist unbedingt über die sportliche Leistung des eigenen Teams freuen will, darf dies gerne tun. Sofern er eines findet bei dem er die Spieler auf Grund ihres Charakters und nicht auf Grund der Nation für die sie Spielen um ihr Geld zu verdienen und ihre Familien zu ernähren lieb hat.
Aber bitte mehr so in sich hinein und ohne durch oberflächliche und nationalistische Symbole wie Fahnen oder schwarz/rot/gold bemalte Wangen nach Außen zu zeigen welches „sein Team“ ist.

In diesem Sinne: Schöne Weltfestspiele des Fußballs!

Ihr,
Politkomitee und Spaßbremsen-Kombinat

Fortsetzung dieses sowie 10 weteren Kapiteln plus Vorwort bald in meinem Buch “Die 10 Gebote der Political Correctness – Deutschtland auf dem Weg in die Tugenddiktatur”

 

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Ein Gedanke zu “Du sollst kein Patriot sein, außer zur Fußball-WM und eigentlich nicht mal dann…

  1. sehr gut geschrieben, und den Nagel auf den Kopf getroffen. Was wäre das Leben hier schön, wenn ALLE Deutschenhasser endlich so konsequent wären, und dieses schöne Land verlassen…aber ist wohl andererorts doch zu ungemütlich, was?

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