5 Lügen über „Breitbart“ schnell widerlegt

16938930_10155258749069714_6194381446466870689_nVon Boris T. Kaiser

Die amerikanische News-Website „breitbart.com“ ist hierzulande seit Monaten in aller Munde. Die konservativen US-Blogger und Journalisten sollen durch ihre Öffentlichkeitsarbeit nicht nur Donald Trump ins „Weiße Haus“ gehievt haben, sie planen angeblich auch einen eigenen Ableger ihrer Seite hier bei uns in Deutschland. Die Wut über Ersteres ist groß, die Panik vor Zweiterem ist gigantisch. Nicht nur deutsche Journalisten fürchten sich vor der wortgewaltigen Konkurrenz aus den vereinigten Staaten, auch Privatleute aus der Internet-Community setzen alles daran, es den Amerikanern so schwer wie möglich zu machen, hier bei uns Fuß zu fassen. Die Methoden der Breitbart-Gegner sind bisweilen ziemlich zweifelhaft. So versuchen Netzaktivisten, die Gründung einer deutschen Version von breitbart.com unter Anderem dadurch zu verhindern, dass sie sich deutsche Breitbart-Domains in den verschiedensten möglichen Wortkombinationen vorab sichern, so dass diese für die Macher der original Breitbart-Seite nicht mehr zur Verfügung stehen. In wie weit dies zulässig ist, wird wohl früher oder später ein Gericht entscheiden müssen. Auch finanziell will man den deutschen Breitbart-Ableger möglichst schon im Keim ersticken. Nicht zuletzt, um deutsche Firmen, die auf breitbart.com werben, unter massiven Druck zu setzen, hat der Meinungsfreiheitsfeind Gerald Hensel einst die Aktion und den gleichnamigen Hashtag #KeinGeldFürRechts ins Leben gerufen. Deutsche Verlage sehen diesen Kampf gegen einen potentiellen neuen Konkurrenten aus Amerika natürlich mit Wohlwollen und liefern nur allzu gerne Munition in Form von massiven Vorwürfen gegen die Website. Viele dieser Vorwürfe sind, obgleich sie immer und immer wieder wiederholt und voneinander abgeschrieben werden, allerdings schlichtweg Falschbehauptungen. Dass diese noch nicht einmal sonderlich schwer zu widerlegen sind, soll im Folgenden bewiesen werden. Weiterlesen

Meine Gedanken zum Fall „Milo“

img_4614Von Boris T. Kaiser

Jetzt ist er also doch ein Geächteter. Was Linke, islamische Interessenverbände und männerfeindliche Feministinnen nicht geschafft haben, hat die amerikanische Konservative jetzt selbst besorgt. Eine ihrer schillerndsten Figuren scheint gestürzt. Die CPAC-Konferenz hat Milo Yiannopoulos als Redner ausgeladen, weil dieser angeblich Pädophilie verteidigt haben soll. Zuvor hatte bereits sein Verlag sein, von vielen Fans heiß erwartetes und mit ziemlicher Sicherheit zum Bestseller prädestiniertes, Buch „Dangerous“ gecancelt. Während ich diese Zeilen schreibe, ist Yiannopoulos auch von seinem Posten als Redaktionsleiter bei „Breitbart“ zurückgetreten. Weiterlesen

1000 Gründe Donald Trump zu hassen und 1 sehr, sehr deutscher…

16508988_10211601991836224_9128987448623319861_nVon Boris T. Kaiser

Es gibt, je nach eigenem Standpunkt auf dem ideologischen Koordinatensystem, offenbar viele Gründe Donald Trump zu hassen. Frauenrechtlerinnen hassen ihn für seinen „Locker Room Talk“ und dafür, dass er offenbar nur schöne Frauen wirklich mag und nur kluge und fähige Frauen wirklich respektiert. Frauenrechtlerinnen, die sich noch nicht ganz aus der Gefangenschaft der Heterosexualität befreit haben und immer noch auf Männer stehen, hassen ihn für die Ernennung eines konsequenten Abtreibungsgegners zum Richter des obersten Gerichtshofs. Wenn Frauen ihre Sexualität schon mit Männern ausleben müssen, sollen sie die Kollateralschaden wenigstens schnell und unkompliziert wegmachen lassen können. Sozialisten hassen Trump für seinen Reichtum. Moslems und linksliberale Islamversteher hassen Donald Trump dafür, dass er nicht glaubt, islamistischer Terror habe nichts mit dem Islam zu tun und werfen ihm vor, er würde mit seiner Haltung Moslems in den Terrorismus treiben würde. Selten wurde die Paradoxität einer Argumentationskette schöner verdeutlicht als hier.

Auch die geografische Lage eines Trump-Hassers kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, wo genau man einen Grund findet, diesen Mann zu hassen, den, so könnte man meinen, nahezu alle Menschen außerhalb und sehr viele Leute innerhalb Amerikas unbedingt hassen wollen. Mexikaner und Menschen aus arabischen Ländern müssen nicht lange suchen. Auch Chinesen werden wohl schnell fündig werden. Europäer haben es da schon etwas schwieriger. Vielleicht hört man auch deshalb aus den meisten europäischen Ländern relativ wenig von der Trump-Panik die, wenn man deutschen Medien glauben schenken darf, doch eigentlich die ganze Welt erfasst haben müsste. Weiterlesen

Björn Höcke: Vollständiger Sieg gegen die Vernunft?

cropped-10464347_10206232520682801_847206619555165244_n.jpgVon Boris T. Kaiser

Björn Höcke, der Schadbär der AfD, ist einmal mehr seinem Abschuss entgangen. Er darf damit weiter das Ansehen und die Wahlchancen seiner Partei beschädigen. Für Höcke wird die Entscheidung einem inneren Reichsparteitag gleichkommen. Schon wieder konnten sie ihm nichts. Der liberale Flügel der Partei, die „Lügenpresse“, die echten Konservativen und Stauffenberg-Verehrer, alle sind sie an Höckes Doppelzüngigkeit und der Wand seiner parteiinternen Unterstützer vom ganz rechten Rand abgeprallt. Dass er mit seiner Sprache und seinen, von jedem vernünftigen, der politischen Pubertät entwachsenen Menschen als plump empfundenen, Provokationen dabei ist, eine historische politische Chance zu verspielen, ist dem rheinischen Egomanen nicht bewusst oder es ist ihm egal. Weiterlesen

Sozialismus mit menschlichem Antlitz

btkVon Boris T. Kaiser

Endlich gibt es ihn, den Sozialismus mit menschlichen Antlitz! Nicht irgendwo auf der Welt, in einem fernen Südsee-Paradies, sondern hier bei uns im schnöden Deutschland. Das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass sich der Flüchtlingszustrom positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken wird. Nach Berechnungen des arbeitgebernahen Organisation kann das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dadurch bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro steigen. Das Institut schätzt den BIP-Zuwachs in diesem Jahr auf rund 0,4 Prozent. Bis 2020, so glauben die Mathe-Magier, könnte sich dieser Effekt auf knapp ein Prozent jährlich erhöhen. Wirtschaftliche Impulse erwarten die Ökonomen vor allem vom privaten Konsum und den zusätzlichen Ausgaben des Staates für die Integration der Menschen.

Die Damen und Herren vom Institut der Wirtschaft sind bei weitem nicht die Ersten und Einzigen die in das Füllhorn der Flüchtlinge als Wirtschafts-Booster blaßen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) teilt in einem Ende letzten Jahres erschienen Bericht mit, dass zwar noch kaum einer der hunderttausenden Asylbewerber aus Nordafrika und dem arabischen Raum eine Arbeitsstelle angetreten habe, dafür aber mehr als 50.000 Stellen für Deutsche in der Flüchtlingshilfe geschaffen worden seien. Also zehntausende Stellen, bei denen es nicht in erster und auch nicht zweiter oder dritter Linie um so profane Dinge wie Profit oder auch nur Einnahmen geht, jedenfalls nicht für den Staat, der sie nötig gemacht hat, sondern darum, all die neuen Menschen und Kostenfaktoren zu betreuen, die frisch in unser Land gekommen sind. Damit nicht genug. Der Deutsche Beamtenbund (dbb) fordert noch zehntausende weitere Planstellen im öffentlichen Dienst für die Integration. Das ist wirklich Sozialismus in Reinkultur. Weiterlesen

„Das braune Netzwerk“ – Ein Lehrstück in Sachen Propaganda

cropped-img_4295.jpgVon Boris T. Kaiser

„Das braune Netzwerk“, so heißt eine Dokumentation die der WDR in diesen Tagen über den Äther schickte. Die Macher versprechen die geheimen Verbindungen in der rechten Szene von AfD über rechtsextreme Burschenschafter und international bekannten „White-Power“-Aktivisten bis hin zur NPD aufzudecken. Das klingt spannend. Das klingt investigativ. Das klingt spektakulär.

Wer sich von der Doku aber echte Enthüllungen erhofft hat, wird in den knapp 44 Minuten Laufzeit herbe enttäuscht werden. Der Film hat etwa den neuigkeitswert einer 20 Jahre alten Ausgabe der Zeitschrift „Brigitte“. Er deckt nichts auf, was nicht schon lange im Raum stand und liefert keinen einzigen neuen Beweis für uralte Vorwürfe und Behauptungen.

Dennoch ist der Bericht als Zeitdokument hochinteressant. Zeigt er doch sehr anschaulich wie Propaganda heute funktioniert. Weiterlesen

German Angst Deluxe – Wovor unsere Eliten sich jetzt fürchten

Von Boris T. Kaiser

img_4205-1Unsere Eliten hat die Angst gepackt. Nicht etwa die Angst vor dem Terror, man ist sich in diesen Kreisen der Tatsache immer noch sehr bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit weit größer ist, mit der eigenen Luxus-Karosse nach 3 Flaschen Rotwein, gegen einen Baum zu fahren, als irgendwo auf einem öffentlichen Platz in mitten des Pöbels von einem LKW überfahren zu werden. Man wird auch nicht müde Relativierungen wie diese zu betonen. Auch vor gewöhnlich-kriminellen Asylbewerbern oder sexuellen Übergriffen fürchtet man sich in rotgrünen Fraktionsbüros und den warmen Redaktionsstuben der Republik nicht. Die eigenen Töchter gehen meist auf, gut von der kulturellen Vielfalt da draußen, abgeschirmte Privatschulen und man selbst bewegt sich sowohl beruflich wie Privat nur in Gegenden, in denen die Stadt eher italienische Singvögel als nordafrikanische Asylbewerber ansiedeln würde. Sollte sich doch mal ein Neuankömmling in diese Gegenden verirren, würde er dort auffallen wie ein bunter Hund und hätte wohl nicht die, für eine vernünftige Vergewaltigung so wichtige, Ruhe und Ungestörtheit. Um all diese schnöden Dinge, die das einfach Volk in „diffuse Angst“ versetzen, muss und will man sich im linksgrünen Estbelshimient also weiterhin nicht den gutfrisierten Kopf zerbrechen.  Weiterlesen