1000 Gründe Donald Trump zu hassen und 1 sehr, sehr deutscher…

16508988_10211601991836224_9128987448623319861_nVon Boris T. Kaiser

Es gibt, je nach eigenem Standpunkt auf dem ideologischen Koordinatensystem, offenbar viele Gründe Donald Trump zu hassen. Frauenrechtlerinnen hassen ihn für seinen „Locker Room Talk“ und dafür, dass er offenbar nur schöne Frauen wirklich mag und nur kluge und fähige Frauen wirklich respektiert. Frauenrechtlerinnen, die sich noch nicht ganz aus der Gefangenschaft der Heterosexualität befreit haben und immer noch auf Männer stehen, hassen ihn für die Ernennung eines konsequenten Abtreibungsgegners zum Richter des obersten Gerichtshofs. Wenn Frauen ihre Sexualität schon mit Männern ausleben müssen, sollen sie die Kollateralschaden wenigstens schnell und unkompliziert wegmachen lassen können. Sozialisten hassen Trump für seinen Reichtum. Moslems und linksliberale Islamversteher hassen Donald Trump dafür, dass er nicht glaubt, islamistischer Terror habe nichts mit dem Islam zu tun und werfen ihm vor, er würde mit seiner Haltung Moslems in den Terrorismus treiben würde. Selten wurde die Paradoxität einer Argumentationskette schöner verdeutlicht als hier.

Auch die geografische Lage eines Trump-Hassers kann eine entscheidende Rolle dabei spielen, wo genau man einen Grund findet, diesen Mann zu hassen, den, so könnte man meinen, nahezu alle Menschen außerhalb und sehr viele Leute innerhalb Amerikas unbedingt hassen wollen. Mexikaner und Menschen aus arabischen Ländern müssen nicht lange suchen. Auch Chinesen werden wohl schnell fündig werden. Europäer haben es da schon etwas schwieriger. Vielleicht hört man auch deshalb aus den meisten europäischen Ländern relativ wenig von der Trump-Panik die, wenn man deutschen Medien glauben schenken darf, doch eigentlich die ganze Welt erfasst haben müsste. Weiterlesen

Björn Höcke: Vollständiger Sieg gegen die Vernunft?

cropped-10464347_10206232520682801_847206619555165244_n.jpgVon Boris T. Kaiser

Björn Höcke, der Schadbär der AfD, ist einmal mehr seinem Abschuss entgangen. Er darf damit weiter das Ansehen und die Wahlchancen seiner Partei beschädigen. Für Höcke wird die Entscheidung einem inneren Reichsparteitag gleichkommen. Schon wieder konnten sie ihm nichts. Der liberale Flügel der Partei, die „Lügenpresse“, die echten Konservativen und Stauffenberg-Verehrer, alle sind sie an Höckes Doppelzüngigkeit und der Wand seiner parteiinternen Unterstützer vom ganz rechten Rand abgeprallt. Dass er mit seiner Sprache und seinen, von jedem vernünftigen, der politischen Pubertät entwachsenen Menschen als plump empfundenen, Provokationen dabei ist, eine historische politische Chance zu verspielen, ist dem rheinischen Egomanen nicht bewusst oder es ist ihm egal. Weiterlesen

Sozialismus mit menschlichem Antlitz

btkVon Boris T. Kaiser

Endlich gibt es ihn, den Sozialismus mit menschlichen Antlitz! Nicht irgendwo auf der Welt, in einem fernen Südsee-Paradies, sondern hier bei uns im schnöden Deutschland. Das Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer aktuellen Studie festgestellt, dass sich der Flüchtlingszustrom positiv auf die deutsche Wirtschaft auswirken wird. Nach Berechnungen des arbeitgebernahen Organisation kann das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dadurch bis 2020 um insgesamt rund 90 Milliarden Euro steigen. Das Institut schätzt den BIP-Zuwachs in diesem Jahr auf rund 0,4 Prozent. Bis 2020, so glauben die Mathe-Magier, könnte sich dieser Effekt auf knapp ein Prozent jährlich erhöhen. Wirtschaftliche Impulse erwarten die Ökonomen vor allem vom privaten Konsum und den zusätzlichen Ausgaben des Staates für die Integration der Menschen.

Die Damen und Herren vom Institut der Wirtschaft sind bei weitem nicht die Ersten und Einzigen die in das Füllhorn der Flüchtlinge als Wirtschafts-Booster blaßen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) teilt in einem Ende letzten Jahres erschienen Bericht mit, dass zwar noch kaum einer der hunderttausenden Asylbewerber aus Nordafrika und dem arabischen Raum eine Arbeitsstelle angetreten habe, dafür aber mehr als 50.000 Stellen für Deutsche in der Flüchtlingshilfe geschaffen worden seien. Also zehntausende Stellen, bei denen es nicht in erster und auch nicht zweiter oder dritter Linie um so profane Dinge wie Profit oder auch nur Einnahmen geht, jedenfalls nicht für den Staat, der sie nötig gemacht hat, sondern darum, all die neuen Menschen und Kostenfaktoren zu betreuen, die frisch in unser Land gekommen sind. Damit nicht genug. Der Deutsche Beamtenbund (dbb) fordert noch zehntausende weitere Planstellen im öffentlichen Dienst für die Integration. Das ist wirklich Sozialismus in Reinkultur. Weiterlesen

„Das braune Netzwerk“ – Ein Lehrstück in Sachen Propaganda

cropped-img_4295.jpgVon Boris T. Kaiser

„Das braune Netzwerk“, so heißt eine Dokumentation die der WDR in diesen Tagen über den Äther schickte. Die Macher versprechen die geheimen Verbindungen in der rechten Szene von AfD über rechtsextreme Burschenschafter und international bekannten „White-Power“-Aktivisten bis hin zur NPD aufzudecken. Das klingt spannend. Das klingt investigativ. Das klingt spektakulär.

Wer sich von der Doku aber echte Enthüllungen erhofft hat, wird in den knapp 44 Minuten Laufzeit herbe enttäuscht werden. Der Film hat etwa den neuigkeitswert einer 20 Jahre alten Ausgabe der Zeitschrift „Brigitte“. Er deckt nichts auf, was nicht schon lange im Raum stand und liefert keinen einzigen neuen Beweis für uralte Vorwürfe und Behauptungen.

Dennoch ist der Bericht als Zeitdokument hochinteressant. Zeigt er doch sehr anschaulich wie Propaganda heute funktioniert. Weiterlesen

German Angst Deluxe – Wovor unsere Eliten sich jetzt fürchten

Von Boris T. Kaiser

img_4205-1Unsere Eliten hat die Angst gepackt. Nicht etwa die Angst vor dem Terror, man ist sich in diesen Kreisen der Tatsache immer noch sehr bewusst, dass die Wahrscheinlichkeit weit größer ist, mit der eigenen Luxus-Karosse nach 3 Flaschen Rotwein, gegen einen Baum zu fahren, als irgendwo auf einem öffentlichen Platz in mitten des Pöbels von einem LKW überfahren zu werden. Man wird auch nicht müde Relativierungen wie diese zu betonen. Auch vor gewöhnlich-kriminellen Asylbewerbern oder sexuellen Übergriffen fürchtet man sich in rotgrünen Fraktionsbüros und den warmen Redaktionsstuben der Republik nicht. Die eigenen Töchter gehen meist auf, gut von der kulturellen Vielfalt da draußen, abgeschirmte Privatschulen und man selbst bewegt sich sowohl beruflich wie Privat nur in Gegenden, in denen die Stadt eher italienische Singvögel als nordafrikanische Asylbewerber ansiedeln würde. Sollte sich doch mal ein Neuankömmling in diese Gegenden verirren, würde er dort auffallen wie ein bunter Hund und hätte wohl nicht die, für eine vernünftige Vergewaltigung so wichtige, Ruhe und Ungestörtheit. Um all diese schnöden Dinge, die das einfach Volk in „diffuse Angst“ versetzen, muss und will man sich im linksgrünen Estbelshimient also weiterhin nicht den gutfrisierten Kopf zerbrechen.  Weiterlesen

Moderne Geisterjäger

czyyyllxcaeb5vh-jpg-largeIn der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit (Seit Freitag am Kiosk) schreibe ich über die Kahane und die „Amadeu Antonio Stiftung“. Den Artikel gibt es jetzt auch online zu lesen:

„Im Hollywoodstreifen „The Sixth Sense“ gibt es die berühmte Szene, in der der kleine Junge dem von Bruce Willis gespielten Psychologen erzählt, daß er tote Menschen sehe. Auf die Frage, wie oft er diese sehen würde, antwortet er: „Ich sehe sie immer. Sie sind überall.“ Ähnlich wie das verängstigte Kind im Film überall Verstorbene umherwandern sieht, fürchtet der moderne Linke überall „Nazis“.

Aber während Haley Joel Osment für seine glaubhafte Darstellung eine Oscar-Nominierung einheimsen konnte, wirken die Versuche der modernen Nazi-Geister-jäger, der Gesellschaft einzureden, daß sie von Faschisten durchsetzt sei, immer unglaubwürdiger. Dies liegt nicht zuletzt am Personal, mit dem Ober-Ghostbuster Heiko Maas bei der Nazijagd zusammenarbeitet. Wobei man ihm nicht vorwerfen kann, er setze nicht auf erfahrene Leute.“

Hier geht’s zum kompletten Artikel auf jungefreiheit.de

 

Goodbye My Friends

Boris T. Kaiser

12241682_947965091953904_5484936095056830988_nJetzt wird’s richtig lustig: Internetblockwart und #KeinGeldFuerRechts -Initiator Gerald Hensel verlässt die Werbeagentur „Scholz & Friends“. Natürlich auf eigenen Wunsch und nicht etwa weil ihm antisemitische Tweets selbst bei seinen treuesten „Friends“ das Genick gebrochen hätten. Zu den Antisemitismus-Vorwürfe twitterte der Fan der gepflegten Gulag-Sprache:

„Ich habe schon einiges an Widerlichkeiten gesehen. Aber aus 22K politischen Tweets die rauszuziehen, die mich als Antisemit zeichnen: Wow“.

Ja, wie kann man es nur wagen, jemanden der ganzen Blogs „den Geldhahn zudrehen“ will, nur weil ihm dort nicht alle Artikel und Autoren gefallen, auf ein paar Tweets reduzieren die ihn, wie er selbst schreibt, als Antisemiten zeichnen.

Trotz der (freiwilligen!) Beendung seines Arbeitsverhältnis, ist sich Hensel sicher: „Ich habe alles richtig gemacht!“

Vom Ego Gerald Hensels könnte sich selbst Donald Trump noch eine gewaltige Scheibe abschneiden.

Seine völlig nach hinten losgegangene Aktion bezeichnet der vermeintliche Werbe- und Kommunikationsfachmann als so erfolgreich, dass er sich „für zukünftige Ideen selbst freier machen muss“ und seinen Arbeitgeber auch. Mit anderen Worten: Jetzt, da der überzeugte Denunziant keinen Job mehr hat, kann er sich endlich ganz in Ruhe radikalisieren.

Dabei möchte er sich nun um das Thema „manipulative Knoten“ kümmern, deren Interesse darin bestehe, „dass Menschen dauerwütend sind“.

Wir „Rechtspopulisten“ werden also noch viel von unserem Hensel hören. Bis dahin kann man ihm, im Geiste der Weihnacht, nur ein Bibel-Zitat mit auf den Weg geben:

„Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, den Balken aber in deinem Auge bemerkst du nicht?“
(Matthaues 7:3)